Alles wieder auf Anfang

Alles wieder auf Anfang …

Abschied nehmen …

Kein leichter Schritt. Sich bewusst sein das in einer halben Stunde alles anders sein wird als in den letzten 13,5 Jahren. Noch einmal das wohlige brummen hören wenn man ihr die Ohren krault, noch einmal die Nase in das dicke braune Fell stecken …

Abends schaue ich von der Terrasse in den Garten. Unter ihrem geliebten Pflaumenbaum klafft ein großer brauner Fleck, darauf steht ein Kerze.

Mein Mann nimmt mich in den Arm und sagt :“ Weißt du noch … !“

Wir sitzen den ganzen Abend am Esstisch, jeder hat seine ganz eigene Geschichte über Fila zu erzählen. Omas geklaute Butter. Die gefressene Ente. Der Fasan, den sie mir aus der Luft geholt hat und weißt du noch der Fasan auf Texel? Der, der vor das Verkehrsschild geflogen ist? Der den Fila, obwohl sie am Rad war, unbedingt haben wollte?

Und vor allem eins, der eher nicht so ernst gemeinte Satz: “Schatz, wenn du das mit dem Jagdschein durchziehst schenke ich dir zur bestandenen Prüfung so einen richtigen strubbeligen Deutsch Drahthaar.“

Ja das war der Anfang für so ziemlich alles!

Noch absolut grün hinter den Ohren was die Jagerei betrifft, mit einem jungen Deutsch-Drahthaar in die Jagdhundeszene reingepurzelt. Sitz bei Fuß, Down, Voooorrrraaaan apport, suuuuch verwund und so isser brav! Haben wir alles tapfer mitgemacht bis zur VGP und der braune kleine Panzer (wie wir sie liebevoll genannt haben) hat mir so manches mal den Allerwertesten gerettet.

Ich habe die Ausbildungsmethoden damals nicht wirklich hinterfragt. Wird wohl so richtig gewesen sein, habe ich gedacht. Auf den Prüfungen hatten wir Erfolg. Doch ein flaues Gefühl im Magen ist irgendwie immer geblieben. Brüllen und Härte waren damals auch schon nicht so mein Ding. Aber gab es eine Alternative? So, sollte es auf keinen Fall weiter gehen, irgendeinen anderen Weg muss es doch geben.

Es gibt viele Religionen und Götter in der Jagdhundeszene …

Viele Wochenenden, gefahrene Kilometer und hitzige Diskussionen, Aha-Momente und manchmal nur Kopfschütteln bis ich den richtigen Weg für uns gefunden habe. Einmal auf den Kopf zugesagt zu bekomme, dass mein Hund nur ein dressiertes Äffchen ist war ziemlich hart aber heilsam. Also haben wir noch einmal von vorne angefangen, umgedacht, anders gearbeitet und siehe da: ich hatte einen selbstständig denkenden Hund der gerne mit mir zusammen arbeitet, Ideen entwickelt wie wir gemeinsam zum Ziel kommen. In ihrem Tun konnte ich sie nun besser einschätzen und lenken.

Ein echtes Team das meistens nur einem kleinen Wink bedarf um dem anderen zu sagen was jetzt gerade ansteht. Ich hatte auf einmal eine verlässliche Partnerin an meiner Seite! Bis zum letzten Tag!

Und jetzt? Jetzt war es leer hier!

Jule unsere Drahthaarvizsla-Hündin schien auch im luftleeren Raum umher zu irren. Die Chefin war nicht mehr da. Keiner der ihr sagte wo es lang geht, ihr die Kauknochen streitig macht oder an den man sich am Abend still heimlich und leise ankuscheln konnte (wenn man das auch nicht gerne öffentlich zugeben würde). Zwei Wochen hat sie quasi durchgeschlafen, ist nur zum fressen und säubern aufgestanden und dann auch sofort wieder auf die Couch verschwunden.

Nach diesen zwei Wochen war sie erwachsen. Fünf Jahre hatte sie sich dieses kindliche, verspielte, durchgeknallte Vizslasein bewahrt. Jetzt war es fort!

In der Familie war es eigentlich ziemlich klar, das wir nun erst mal mit Jule alleine an der Seite durchs Leben ziehen würden. War ja auch viel einfacher für mich, auf den Seminaren, im Alltag und überhaupt.

 

Für einen Welpen schien keine Zeit und wie viel Zeit lässt man überhaupt vergehen bis man dem Gedanken an ein weiteres Familienmitglied Raum lassen darf. Dieser Gedanke fühlte sich einfach nicht richtig an.

Ja, wäre da nicht dieser entspannte Urlaub gewesen…

So ein Urlaub in dem man nach einer dreistündigen Wanderung auf der Couch rumlümmelt, einen heißen Kaffee in der Hand hat und sich im Internet verliert.

Oha, den Züchternamen kenn ich … da war doch was, man hatte da auf der Messe mal drüber gesprochen. Mensch, das war doch der emphatisches Richter der mir als Erstlingsführerin durch die VGP geholfen hat, mir geduldig erklärt hat was von mir erwartet wird und das ich jetzt mal Gas geben soll. Während der Prüfung eine echte Hilfe für mich. Dafür bin ich ihm immer noch dankbar.Hmmm, ist ja auch gar nicht so weit weg und wie die Welpen aufwachsen ist auch ein Traum! NEIN!

Was soll ich sagen. Ich habe eine Nacht nicht geschlafen und konnte meinem Mann am nächsten Morgen beim Frühstück nicht in die Augen schauen, aus Angst, dass er meine Gedanken sofort errät. Irgendwie war ich auch sonst den ganzen Tag abwesend. Die arme Jule, muss gedacht haben, dass ich total neben der Spur bin. Strand rauf Strand runter. Möwen jagen war erlaubt und deshalb wohl sofort uninteressant. Irgendwas war faul!

Noch in Gummistiefeln, Regenjacke, Mütze und Schal verpackt teilte ich meiner Familie mit das wir ein zusätzliches Familienmitglied bekommen. Das war keine Frage. Es war eine Feststellung. Mir war bewusst, dass ich aus anderer Richtung sicherlich einiges zu hören oder zu lesen bekommen werde und nicht überall mit diesem Hund mit offenen Armen empfangen werde. Ich habe das Für und Wieder immer und immer wieder abgewägt und mich bewußt für diesen Hund entschieden. So zog klein Frieda Mitte März bei uns ein. Ein Welpe um den man sich die ersten acht Wochen liebevoll gekümmert hatte und der wohl behütet mit seinen Geschwistern heranwachsen durfte.

Und dann … dann ist auf einmal wieder alles auf Anfang gestellt!

Schlaflose Nächte, Zewa in Endlosschleife, spitze Zähnchen und blanke Nerven.

Und genau das werden die Geschichten sein die wir uns irgendwann einmal erzählen werden. Dinge die uns im Moment noch graue Haare wachsen lassen, werden uns dann ein schmunzeln abringen. Sorry Christian, es tut mir echt leid für dein Fernglas, deine Filzpantoffeln und von der kaputten Schlafanzughose hab´ ich dir noch gar nichts erzählt …

Was wünsche ich mir für die gemeinsame Zukunft?

Es wäre klasse wenn wir zum Team werden, auf der Jagd wie auch im Alltag. Ich Klein-Frieda in ihrem Tun lesen und fördern kann und sie so akzeptiere wie sie ist (ja, es ist wieder eine liebenswerte Knalltüte mit einer Menge Ideen für Unsinn). Ich möchte ihr Potential weiter entwickeln und niemals den Respekt vor ihren Fähigkeiten verlieren oder als selbstverständlich erachten.

Genau heute ist sie ein halbes Jahr alt. Wir haben den Grundstock für Ruhe und Gelassenheit gelegt. Sie ist gern an meiner Seite (so langsam kommt aber das Pubärtel raus), apportiert mit Freude und arbeitet schon die ersten kleinen Spuren. So kann das ganze ruhig weiter gehen. Manchmal muss ich mich allerdings ein bisschen bremsen, erwarte zu viel und muss langsamer machen. Ich glaube sie verzeiht es mir, baut dann schnell eine ihrer Ideen ein und ich weiß sofort wo der Hase lang läuft.

Dankbar sein …

So richtig „weg“ ist Fila nicht und wird es auch nie sein. Sie hat eine Menge Erfahrungen hinterlassen auf die ich nun zurückgreifen kann, oder Erfahrungen die ich so nicht mehr machen möchte. Sie hat den Weg bereitet für Klein-Frieda. Damit wir von Anfang an ein besseres Team werden, uns manche Erfahrungen sparen können und auf Augenhöhe miteinander umgehen. Im Familienalltag, im Training mit meinen Kunden und auf der Jagd. Manchmal ist es an der das Zeit das man sich trennen muss, egal in welchem Zusammenhang. Das tut unter Umständen echt weh. Aber man kann immer dankbar zurück schauen und lernen es besser zu machen. Mutig sein, zu dem stehen was man tut und dann nach vorne schauen.

Ja und jetzt sitzen Jule, Frieda und ich unter Filas Pflaumenbaum. Jule zählt Amseln und Frieda frisst Pflaumen. Wie soll es auch anders sein bei einem DD … hab´ ich wirklich etwas anderes erwartet?

Ich freue mich auf das was da kommt!

Nicole Lützenkirchen

23.Juli 2019

 

Danke liebe Inga Haase für die Bilder (Flainfotografie)

Das Ding mit der Ente

Die verschwundene Ente ….

Im Prüfungsstress! 

Fila von der Engelsburg

 

„Eure Hunde müssen die Ente sauber bringen“ … mit Zigarillo im Mundwinkel schreitet der Deutsch Drahthaarausbilder den Ausbildungsplatz tief im Walde auf und ab. Die bärtigen Jagdgesellen sitzen alle brav bei Fuß, den Blick nach vorne gerichtet neben ihren Hundeführern.

Letzte Ansage vor der anstehenden Herbstzuchtprüfung.

Naja … da muss dann wohl noch eine Generalprobe her! Mein bärtiges Tier ist sich da noch nicht so sicher mit der Ente. Oder vielleicht doch? Vielleicht gehen mir ja nur die Nerven durch und sie meint sie bräuchte das jetzt nicht wieder und wieder und wieder … Ja, ok! Zugegebenermaßen ist so eine dreimal aufgetaute und wieder eingefrorene Ente nicht mehr ganz so lecker! Aber „… einer geht da noch“.

Im Namen der Kanzel

Im Namen der Kanzel 

Oder wie die Praline dem Fuchs das Leben rettete …

 

 

Kanzeln oder Hochsitze bekommen bei den Waidgesellen meist einen eigenen Namen.

Der kommt meinst nicht von ungefähr. Vielleicht werden sie nach dem Erbauer , nach dem edlen Spender, oder auch nach dem Ort an dem sie stehen benannt.

Aber wie kommt eine Kanzel zu dem Namen „Pralinen-Kanzel“? 

Zum Nikolaus bekomme ich von lieben Kunden immer die ein oder andere Leckerei geschenkt. Eine wunderbare Zeit, mit viel Schokolade, Plätzchen und anderen Leckereien. Besonders gefreut hab´ ich mich über eine große goldene Schachtel voller Pralinen …

Die Zeit war mal wieder knapp, das Abendbrot musste ausfallen, die Beständerin wartete schon auf mich im Revier … Tee kochen ging gerade noch, Pralinen in den Rucksack geworfen und durch die dicke Schneeschicht ins Revier gefahren. Wir wollten zu zweit ansitzen. Es war Zeit für meinen ersten Fuchs.

Gespannt saßen wir die ersten 30 Minuten ruhig auf unseren Plätzen. Leise rieselte der Schnee, ein Winterwundermärchen … leider mit knurrendem Magen! …. Raschel raschel raschel … auf der Suche nach den Pralinen im Jagdrucksack … eine gehobene Augenbraue der Sitznachbarin … Verdammt, warum sind die Pralinen immer tausendfach in Glitzerpapier eingepackt? … Die Augenbraue neben mir wird noch ein Stückchen höher geschoben …. „Hmmm lecker, willste auch eine“? … „Boah, Lütze, sei ruhig“! Raschelraschelraschel … mpf … Ich bin glückselig, noch einen Schluck Tee dazu, der Blick auf die mondbeschienene weiße Fläche, eingemummelt in den Ansitzsack, ein Traum.

Plötzlich Panik auf dem Sitz, Herr Reineke betritt dir Bühne, schnürt durch den tiefen Schnee. Da hatte ich jetzt so nicht mit gerechnet. Es wird hektisch. Die Pralinen fliegen durch die Luft, das Goldpapier segelt in eleganten Bögen zu Boden … neben mit tanzt ein Rumpelstilzchen … Herr Reineke hebt die Lunte, winkt zum Abschied und verschwindet im Unterholz ….

Ja, was soll ich sagen? Ein Stückchen Goldpapier liegt immer noch auf dieser Kanzel, zur Erinnerung und als Mahnmal ….

 

( Nachtrag: Das geht auch übrigens mit einer Schokolade in dreieckiger Form aus der Schweiz ganz phantastisch … die Knackt so schön! )

Onlinekurs – Die Welt im Kopf deines jagenden Hundes

Die Welt im Kopf deines jagenden Hundes

– Der neue Online-Kurs von Mein Wildfang –

 


Du kennst es bestimmt: Gerade läuft dein Hund noch ganz entspannt neben Dir, Ihr genießt die frischen Morgenluft und die ersten Sonnenstrahlen. Doch auf einmal rastet bei Deinem Hund ein Schalter ein, er wirkt wie elektrisiert, ist nicht mehr ansprechbar für Dich und im nächsten Moment auch schon im Unterholz verschwunden.

Was genau hat da gerade diesen Schalter umgelegt? 
Du hast nichts gesehen, nichts gehört…

 

Hier werden wir einmal ganz genau hinschauen!

Was verraten Dir umgeknickte Äste, niedergetretenes Gras, Spuren im Matsch und Haare die im Stacheldraht hängen geblieben sind. Wer wohnt eigentlich noch in unseren Wäldern und wo ist die Wahrscheinlichkeit groß auf die Waldbewohner zu treffen?

Manche Reaktionen deines Hundes mögen dir auf einem Spaziergang noch banal erscheinen. Aber meist steckt viel mehr dahinter. Was verrät dir eine in die Luft gestreckte Nase, das Ohrenspiel oder die gehobene Vorderpfote deines Hundes?

Hierzu bekommst Du jede Menge Aufgaben, Informationen und Anleitungen die du auf deinem täglichen Spaziergang einbauen kannst.

Die Schwerpunktthemen werden sein:

1. Zusammen unterwegs… und doch jeder für sich alleine! 
Wie sieht es aus mit deinen Vorstellungen des gemeinsamen Spaziergangs, mit den Vorstellungen deines Hundes und warum genau kommt ihr da manchmal nicht auf einen gemeinsamen Nenner?

2. Die Sinne deines Hundes … und wie du sie dir erlebbar machst!
Dein Hund ist von der Natur mit phantastischen Sinnen ausgestattet. Er hat einen sehr gut ausgebildeten Geruchssinn, er kann Geräusche orten die du als Mensch nicht wahrnehmen kannst und er bemerkt auch nur die kleinste Bewegung aus den Augenwinkeln heraus.

3. Das Jagdverhalten deines Hundes … mal genau unter die Lupe genommen!
Manche Reaktionen deines Hundes mögen dir auf einem Spaziergang noch banal erscheinen. Aber meist steckt viel mehr dahinter. Was verrät dir eine in die Luft gestreckt Nase, das Ohrenspiel oder die gehobene Vorderpfote deines Hundes

4. Die Jagdstrategie deines Hundes
Um eine Idee davon zu haben, welche Jagdstrategie dein Hund verfolgt, solltest du dich einmal genauer mit seiner Herkunft beschäftigen.

5. Euer Revier … mal genau beobachtet!
Wie schnell Umweltreize dir deinen Hund aus der Hand nehmen können, hast du bestimmt schon in Erfahrung gebracht. Hier schauen wir mal genau hin und analysieren eure Umwelt!

6. Auf den Spuren der Waldbewohner … wer wohnt eigentlich noch in unseren Wäldern?
Wo ist die Möglichkeit groß auf deiner täglichen Gassirunde auf die Waldbewohner zu treffen? Was verraten dir umgeknickte Äste, Spuren im Matsch und Haare am Stacheldraht?
Und was kann dein Hund dir darüber verraten?

Was du nach diesem Kurs erreicht hast:

Nach diesem Kurs werden deine Sinne für die Waldbewohner geschärft sein und du wirst mit einem anderen Blick durch Wald und Feld laufen.

Du wirst deinen Hund besser verstehen können und eine Idee davon haben, was in seinem Kopf vorgeht.

Somit kannst Du auf jeden Fall vorausschauender spazieren gehen. Vielleicht ringt es dir dann auch hin und wieder ein kleines Schmunzeln ab und weckt Verständnis für das was gerade in deinem Hund vor sich geht.

Dieser Kurs ist für dich und deinen Hund richtig wenn:

… du die Welt aus Sicht deines Hundes besser kennenlernen möchtest
… du eine Idee davon bekommen möchtest was eigentlich so da draußen in Feld; Wald und Wiese los ist
… du einen anderen Blickwinkel auf die Natur bekommen möchtest
… du die Andersartigkeit deines Hundes entdecken möchtest
… du absolut motiviert bist diesen Kurs durchzuziehen
… du Spaß daran hast die Welt zusammen mit deinem Hund zu erkunden

Dieser Kurs ist nicht der richtige für dich wenn:

… du nach dem Schalter suchst das Jagdverhalten deines Hundes auszuknipsen
… dein Hund bezüglich des Jagdverhalten eher auf Jogger, Autoreifen und Co. ausgerichtet ist
… du eher nur mal gucken möchtest

Wie läuft der Online-Kurs genau ab?

Sechs Wochen lang erhältst du wöchentlich Input von mir zu den o.g. Wochenschwerpunktthemen. 

In der geschlossenen Facebook-Gruppe kannst du dich mit anderen Kursteilnehmern über deine Aha-Momente und Fragen austauschen. Gerne kannst du Videos und Bilder einstellen und dein Erlebtes teilen.

Hier kannst du mir auch gerne ganz direkt Fragen stellen.

Zusätzlich bekommen alle Kursteilnehmer noch weiteren Input in dieser Gruppe von mir. Das kann mal eine Liveschaltung aus dem Wald sein, Input zu Schwerpunktthemen die sich noch zusätzlich durch eure Fragen ergeben haben u.v.m. …

Wann startet der Kurs?

Wir starten am 03.03.2019 mit dem ersten Input. Ab dann ist auch die geschlossene Facebook-Gruppe für die Kursteilnehmer geöffnet.

Wie sieht es mit der Kursgebühr aus?

Die Kursgebühr für die 6 Wochen beträgt 139 .- Euro incl. MwSt.

Wo kannst du dich anmelden?

Anmelden kannst du dich über info@mein-wildfang.de

Und? Bist Du dabei? Hast du Lust dich auf eine Abenteuerreise in den Kopf deines jagenden Hundes zu begeben?

Ich freue mich auf dich und deinen Hund …

Nicole Lützenkirchen

Hunde und ihre Eignung für die Suche

Hunde und ihre Eignung für die Suche

Oder eine Sache der Erwartungshaltung?

Eine halbe Stunde vor dem Seminar „Suchen und Apportieren“ habe ich noch einmal die Folien gecheckt, die Handouts liegen auf den Tischen, das benötigte Material wie Dummy, Suchenleine und Fährtenband liegt auch zur Anschauung bereit. Ich schnappe mir noch schnell einen Michkaffee und gehe vor den Seminarraum um die ersten Teilnehmer die so nach und nach eintreffen zu begrüßen.

Das für mich übliche Bild auf solch einem Seminar präsentiert sich mir. Weimaraner, Vizsla, BGS, Teckel, Labrador und der ein oder andere Brackenmischling. Ich schaue mir die Hunde an und versuche einzuordnen was mich heute und morgen wohl draußen im Revier erwarten wird. Eine Dame fällt mir sofort ins Auge. Ich sehe keinen Hund, hatte sich jemand ohne Hund angemeldet? Im Kopf gehe ich die Teilnehmerliste noch einmal durch. Nein, alle mit Hund! Ich gucke noch mal ein wenig genauer. Ok, in dem Gewusel habe ich ihn wohl übersehen. Mein Blick geht weiter nach unten, sehr weit nach unten! Ein kleiner wuseliger Chi ….

Während des Theoretischen Teils lässt der kleine Herr mich nicht los. Ich referiere über die Einflussgrößen auf die Spur, Auslösefaktoren, Fährtenabgang, Einstieg in die Suche über das Apportieren … Apportieren, Moment! Meine Apportel sind alle mindestens so schwer wie der kleine Herr-Chi! Und wo wir gerade beim Thema Apportieren sind schaue ich zum Sitznachbarn des Herrn-Chi, der sich, in seinem Weimaranerschädel gerade die Reizsummenregel für Herrn Chi zurecht legt: es hat Karnickelgröße, es hat Fell, es atmet, es bewegt sich schnell … passt!

Ich habe einen leichten Schweißfilm auf der Stirn!!!

 

Praxis-Themenfreitage ab September2018

Praxis – Themenfreitage 

Der Einstieg ins Wochenende für dich und deinen Hund

ab September 2018

Unterwegs im Herbstwald …

 
Was gibt es schöneres als das Wochenende mit seinem Hund zu starten und an „eurem“ Thema zu arbeiten?
 
28.September 2018 16-18 Uhr „Immer mit der Ruhe – Steadiness 1 Einstieg“
 
Immer mit der Ruhe für Jagdhunde und jagdlich motivierte Hunde
 
An diesem Freitagnachmittag werden wir uns mit dem Thema Ruhe und Gelassenheit beim Hund, aber auch mit der Ruhe und Gelassenheit bei dir als Hundehalter auseinandersetzen. Wie kannst du deinen Hund dazu bringen entspannt an einem von dir ganz klar definierten Platz zu warten bis Du ihn wieder abholst, oder das er ruhig neben dir liegt ohne gleich bei jeder Ablenkung in die Vollen zu springen?
 
Ihr lernt klare Absprachen darüber zu treffen was gerade erwartet wird, welches Verhalten gewünscht und welches unerwünscht ist. Dein Hund lernt sich in gewissen Situationen zurück zu nehmen, die Umwelt zu betrachten ohne direkt in Aktion treten zu müssen.
Aber auch Du als Hundehalter bist gefragt.Wie kannst Du Ruhe und Gelassenheit in bestimmten Situationen ausstrahlen, die sich dann auch auf deinen Hund überträgt?
 
Max. 6 Teilnehmer; Teilnahmebeitrag 49 Euro pro Team
 
05.Oktober 2018 16-18 Uhr „Du im Kopf deines Hundes“ – FÖRDERE DIE KONTAKTAUFNAHME UND DAS KONTAKTHALTEN DEINES HUNDES
 
Ein Hund, der einem Hasen hinterher jagd, nicht auf Rufe, Schreie oder den Trillern hört, hält keinen Kontakt. Punkt. So einfach könnte man es sich machen – ist es aber nicht!
 
Dein Hund mit allen Sinnen unterwegs und die Versuchung ist für ihn groß, den verlockenden Umweltreizen zu erliegen. Einen Hund, der ohne Ablenkung schon nicht entspannt an der Seite seines Menschen läuft, wird dies auch nicht unter den Einflüssen eines wildreichen Gebietes tun.
 
Umso schwieriger wird es für dich, überhaupt in seinem Kopf zu bleiben deinen Hund unter Ablenkung bei dir zu halten, ihn zu stoppen oder überhaupt in seinem Kopf zu bleiben.
 
An diesem Freitagnachmittag fördern wir die Kontaktaufnahme und das Kontakthalten deines Hundes.
 
Max. 6 Teilnehmer; Teilnehmerbeitrag 49 Euro je Team
 
12.Oktober 2018 „STEADINESS Teil 2“ 16-18 Uhr
 
Schwerpunkt “Ruhig und konzentriert bei der Arbeit!”
 
Immer mit der Ruhe für Jagdhunde und jagdlich motivierte Hunde
An diesem Freitagnachmittag werden wir uns mit dem Thema Ruhe und Gelassenheit beim Hund, aber auch mit der Ruhe und Gelassenheit bei dir als Hundehalter auseinandersetzen. Wie kannst du deinen Hund dazu bringen entspannt an einem von dir ganz klar definierten Platz zu warten bis Du ihn wieder abholst, oder das er ruhig neben dir liegt ohne gleich bei jeder Ablenkung in die Vollen zu springen?
 
Ihr lernt klare Absprachen darüber zu treffen was gerade erwartet wird, welches Verhalten gewünscht und welches unerwünscht ist. Dein Hund lernt sich in gewissen Situationen zurück zu nehmen, die Umwelt zu betrachten ohne direkt in Aktion treten zu müssen. Aber auch Du als Hundehalter bist gefragt.
 
Wie kannst Du Ruhe und Gelassenheit in bestimmten Situationen ausstrahlen, die sich dann auch auf deinen Hund überträgt?
 
Max. 6 Teilnehmer; Teilnahmebeitrag 49 Euro pro Team
 
02. November 2018 16-18 UHR „SPURARBEIT“ – ARBEITEN MIT DEM FÄHRTENVIERECK …
 
Die ruhige und konzentrierte Suche fördern … Was ist das Fährtenviereck, wozu benötige ich es, wie bereite ich die Arbeit vor ….
 
Max. 4 Teilnehmer; Teilnehmerbeitrag 49 Euro je Team:
 
09.November 2018 16-18 Uhr „Rückruf …“
Gerne zurück kommen und nicht müssen ….
Welche Möglichkeiten hast du deinen Hund zu dir zurück zu rufen? Wir nehmen Körpersignale, Gesten, Doppelpfiff und deine Gestimmtheit beim Rückruf einmal genau unter die Lupe …
 
Max. 6 Teams; Teilnehmerbeitrag 49 Euro je Team:
 
16.November 2018 16-18 Uhr „SPURARBEIT – MIT SCHWERPUNKT UNTERGRUNDWECHSEL“
 
Für alle die schon ihre ersten Spuren ausgearbeitet haben und noch weiter in die Suche mit Hund eintauchen wollen …
 
Max. 4 Teams; Teilnehmerbeitrag 49 .-pro Team
 
23.November 2018 16-18 Uhr „Personensuche“
 
Für alle die schon ihre ersten Personenspuren ausgearbeitet haben und noch weiter in die Personensuche mit Hund eintauchen wollen …
 
Max. 4 Teams; Teilnehmerbeitrag 49 .-pro Team
 
Anmelden könnt ihr euch unter anne@Mein-Wildfang.de oder
per Telefon 0176 – 240 639 43 …
 
Ich freue mich auf dich und deinen Hund!
Nicole Lützenkirchen
 

Herbstferien 2018

Coaching für Wilddiebe ®

FREIRÄUME SCHAFFEN FÜR DICH UND DEINEN JAGDLICH MOTIVIERTEN HUND

Jagdkontrolle für Wilddiebe

An diesen fünf Vormittagen werde ich dich in die Welt deines Hundes entführen. Ich werde dir zeigen, wie dein Hund die Welt wahrnimmt und warum die Möglichkeit groß ist, dass er dich im Wald auch schon mal für ein Eichhörnchen stehen lässt.

Wo genau beginnt das Jagdverhalten deines Hundes? Was geschieht in seinem Kopf wenn Ihr zusammen in Wald und Feld unterwegs seid? Aber vor allem: Was kannst du tun um auf Spaziergängen in seinem Kopf zu bleiben? Wo sind bei dir, bei deinem Hund und den gegebenen Umweltreizen z. Zt. die Grenzen des Machbaren erreicht?

Was genau werden die Schwerpunkte sein?

– Verstehe deinen Hund und warum er „das tut was er tut“
– Lerne seine Körpersprache zu deuten und ihn zu reflektieren
– Arbeite an der Aufmerksamkeit und der Ruhe deines Hundes, aber auch an deiner Aufmerksamkeit und deiner Ruhe 
– Spaß am miteinander haben
– Wie erklärst du deinem Hund, wo er sich aufhalten darf und wo nicht? (auf dem Weg bleiben)
– Was kannst du tun wenn dein Hund die Idee hat durchzustarten?

Am Ende dieser 5 Vormittage hast du einen anderen Blick für das Verhalten deines Hundes. Du hast Euren ganz persönlichen Einstieg für das weitere Training gefunden, neue Ideen zur Hand und weißt, wie Du im Fall der Fälle handeln kannst.

Bist du dabei?

Ich freue mich auf dich und deinen Hund!

Nicole Lützenkirchen

Termin / Dauer: Montag 15.10. – Freitag 19.10.2018; jeweils 10 – 13 Uhr
Theorie und Praxis 
mind. 3 Teams, max. 6 Teams
Ort: Reviere um Leverkusen

Kosten: 349 Euro (incl.Mehrwertsteuer) aktive Teilnahme mit Hund (excl. Anreise; Unterkunft und Verpflegung)

Anmeldung über anne(at)mein-wildfang.de

 

Auslastung für Wilddiebe

„Wie du deinen Hund typgerecht auslastest und dabei die Orientierung an dir, die Ruhe deines Hundes, den Verhaltensabbruch und den Rückruf festigst“
 

Auslastung für Wilddiebe …


Die Welt des Jagdhundes hat sich entscheidend geändert. War er früher ein reiner Gebrauchshund und wurde entsprechend seiner Veranlagung ausgebildet und eingesetzt, ist er heute selbst in Jägerhand mehr Familienhund als Jagdgefährte.

Der größte Teil der Jagdhunde sind heute arbeitslose Spezialisten. Ihre besonderen Eigenschaften, die durch Zucht und Selektion gefördert und verfeinert wurden, sind nicht mehr gefragt, machen uns den Alltag auf den Spaziergängen schwer und führen uns oft an den Rand der Verzweiflung.

Wird ein jagdlich motivierter Hund nicht seinen Anlagen gemäß gefördert, kann es zu Problemen für den Hund, für den Hundehalter und für die Umwelt führen. Unkontrolliertes Jagen kann dabei eins der Probleme sein und führt zu Stress an beiden Enden der Leine.

Nichts desto trotz sind sie tolle umgängliche Familienhunde. Sie haben nicht umsonst so sehr unsere Herzen erobert. Bringen sie doch immer noch einen Hauch von Freiheit mit… Freiheit, die wir vielleicht gar nicht mehr so leben können, wie wir es wollen.

Lass uns doch mal genau hinschauen, wie du deine Spaziergänge in der freien Natur gestalten kannst. Welche Möglichkeiten gibt es da genau?

Suchen und Apportieren, Fährte oder Schleppe sowie das Verweisen sind dabei einige der möglichen Beschäftigungsformen, die sich für dich und deinen Hund übernehmen lassen um die Zusammenarbeit zwischen dir und deinem Hund zu fördern und auch ohne Wild seine Spezialisierung zu nutzen.

Wir werden einmal genau hinschauen, was der Jagdhund in der Praxis für Jobs zu erledigen hat, wie er seine Talente einsetzen kann und wo sich der Jäger auf die Eigenschaften seines Jagdhundes verlassen muss, um Erfolg zu haben.

Danach werden wir schauen, welche Aufgaben des Jagdhundes wir für Dich alltagstauglich abändern können.

Ich möchte dein Verständnis für deinen Hund, Euren richtigen Umgang miteinander und die Möglichkeit der artgerechten Auslastung bzw. Ausbildung einmal genau unter die Lupe nehmen. 

Was habt Ihr für Möglichkeiten, wo kannst Du mit der Arbeit beginnen und diese zu Hause auch weiterführen?

Der Schwerpunkt an diesen 5 Vormittagen liegt in der Vermittlung von Ideen, wie du deinen (Jagd)Hund individuell und abwechslungsreich auslasten kannst um mit Spass gemeinsam etwas zu unternehmen.

Ganz nebenbei zeige ich dir, wie du hierbei wieder näher in den Fokus deines Hundes rückst, das Kontakthalten, die Ruhe und den Rückruf üben und festigen kannst.

Bist du dabei?
Ich freue mich auf dich…
Nicole Lützenkirchen


Termin / Dauer: Montag 22.10.2018. – Freitag 26.10.2018; jeweils 10 – 13 Uhr 
Theorie und Praxis 
mind. 3 Teams, max. 6 Teams
Ort: Reviere um Leverkusen

Kosten: 349 Euro (incl.Mehrwertsteuer) aktive Teilnahme mit Hund (excl. Anreise; Unterkunft und Verpflegung)

Anmeldung über anne(at)mein-wildfang.de

Coaching für Wilddiebe 2020

Coaching für Wilddiebe®

Jagdkontrolle

jagender hund stop abrufen hund erziehung

Coaching für Wilddiebe …

FREIRÄUME SCHAFFEN FÜR DICH UND DEINEN JAGDLICH MOTIVIERTEN HUND

An diesen fünf Vormittagen werde ich dich in die Welt deines Hundes entführen. Ich werde dir zeigen, wie dein Hund die Welt wahrnimmt und warum die Möglichkeit groß ist, dass er dich im Wald auch schon mal für ein Eichhörnchen stehen lässt.

Wer Coacht bei MEIN WILDFANG

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