Hilfe, mein Hund jagt!

 

Jagen ist naturgemäß, aber bei Begleithunden unerwünscht!

 

Jeder Hund, ob klein oder groß, ist vom Ursprung her ein Jäger. Alles was „flüchtet“, d.h. sich schnell fortbewegt, kann den Jagdinstinkt wecken. Dies kann z.B. ein Blatt, ein Schmetterling, der Fahrradfahrer oder ein Jogger sein.

 

Je häufiger ein Hund seinem Jagdtrieb frei folgen darf, desto schwieriger wird es diesen wieder unter Kontrolle zu bringen.

 

Die häufigsten Ursachen für unkontrolliertes Jagen sind

  • mangelnder Grundgehorsam,
  • geringe Bindung an den Menschen
    und
  • Langeweile.

 

Hier gilt es den Gehorsam zu festigen, eine enge Bindung zu schaffen und die täglichen Spaziergänge spannender zu gestalten, damit sich der Hund nicht selber seine  Abwechslung sucht und sich durch das unerwünschte Jagen selbst belohnt.

 

In der jagdlichen Gebrauchshundeausbildung wird den Jagdhunden beigebracht, wann sie jagen dürfen und wann nicht. Erst nach Kommando wird apportiert, gesucht oder gestöbert.

Dies zeigt das ein ausgeprägter Jagdtrieb kontrollierbar ist.

 

Genau dieses anerzogene Verhalten kann man auf den Begleithund übertragen. Das freie selbstständige Jagen wird durch interessante Aufgaben wie z.B. Apportieren, Fährtenarbeit o.ä. ersetzt. Dies schafft nicht nur Abwechslung sonder fördert auch ungemein die Bindung zwischen Mensch und Hund.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©Bild: vandalay/photocase.com