Ausgleich schaffen!

Der apportierende Hund
Apportierhunde werden dazu genutzt dem Jäger das geschossene Wild zuzutragen. Was früher außschließlich zur Jagdhundeausbildung gehörte wird heute mehr und mehr als eine sinnvolle Beschäftigung für den Familienhund genutzt.
Apportiert werden die sogenannten Dummys. Dies sind gefüllte Säckchen die das Wild simulieren sollen. Hier heraus ergeben sich unzählige Beschäftigungsmöglichkeiten die die Kommunikation zwischen Mensch und Hund vereinfachen werden.
Was ist Mantrailing?
Mantrailing ist die Suche mit dem Hund nach einer ganz bestimmten vermissten Person anhand ihrer ganz persönlicher Geruchsspur.
Der Mantrailer unterscheidet bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander und kann sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientieren.
Anders als bei der Fährtenarbeit werden beim Mantrailing die Duftmoleküle der Zielperson gesucht, nicht die Bodenverletzung. Beim Mantrailing wird als Geruchsträger der Individualgeruch der zu suchenden Person verwendet, z.B. eine getragene Socke, ein Schal oder ein T-Shirt.
Ein Mensch verliert ständig mikroskopisch kleine Hautschuppen. Diese Hautschuppen werden verwirbelt und verstreut, wenn der Mensch sich bewegt. Durch die Einwirkung von Bakterien auf die menschlichen Zellen entsteht der persönliche Geruch des Menschen, dem der Hund folgt. Die Duftspur des Menschen driftet z. B. durch Wind ab, verstreut sich an einigen Stellen und verdichtet sich an anderen windgeschützten Stellen. Menschliche Zellen bleiben unterschiedlich lange Zeiträume erhalten. Hinzu kommen noch Einflüsse wie Regen, Sonne, Wärme, Kälte, Bodenbeschaffenheit etc., die für eine längere oder kürzere Haltbarkeit der Duftspur verantwortlich sind.
Beim Mantrailing kann jeder Hund mitarbeiten, egal ob Groß oder Klein, alt oder Jung. Einzige Voraussetzung ist ein gesundes Herzkreislaufsystem.
